Mediation
Mediation ist ein freiwilliges, vertrauliches Verfahren zur Klärung von Konflikten. Die Beteiligten erarbeiten ihre Lösung selbst — ich sorge für den Rahmen, die Struktur und dafür, dass beide Seiten zu Wort kommen.
Was Mediation von anderen Wegen unterscheidet
Ein Gericht entscheidet über die Rechtslage und braucht dafür einen Sieger und einen Verlierer. Eine Mediation arbeitet an den Interessen dahinter — und die sind fast nie gegensätzlich, auch wenn die Positionen es sind. Deshalb sind Ergebnisse möglich, die ein Urteil gar nicht hergeben würde.
Drei Eigenschaften sind dabei nicht verhandelbar:
- Freiwilligkeit. Jede Seite kann das Verfahren jederzeit beenden.
- Vertraulichkeit. Was im Raum gesagt wird, bleibt im Raum. Ich unterliege der Verschwiegenheit nach § 4 Mediationsgesetz.
- Allparteilichkeit. Ich vertrete keine Seite und entscheide nichts.
Die fünf Phasen
- Auftragsklärung — Rahmen, Rollen, Spielregeln, Kosten. Wer sitzt am Tisch, wer muss einer Lösung zustimmen?
- Themensammlung — welche Punkte gehören auf die Liste, in welcher Reihenfolge werden sie bearbeitet?
- Interessenklärung — der eigentliche Kern: Was steht hinter den Forderungen? Was braucht jede Seite wirklich?
- Optionen — Lösungsmöglichkeiten sammeln, ohne sie sofort zu bewerten. Bewertet wird erst, wenn genug auf dem Tisch liegt.
- Vereinbarung — schriftlich, konkret, überprüfbar.
Anwendungsfelder
- Mediation in Unternehmen
- Mediation in Schulen
- Mediation in der Familie
- Mediation in der Nachbarschaft
- Online-Mediation
Dauer und Kosten
Die meisten Verfahren kommen mit zwei bis fünf Sitzungen à 90 bis 180 Minuten aus. Abgerechnet wird nach Zeit; die Kosten teilen sich die Beteiligten in der Regel zu gleichen Teilen.
[[BITTE ERGÄNZEN: Honorarsätze]] — Stundensatz bzw. Sitzungspauschale für Privatpersonen und für Unternehmen, Fahrtkosten, Regelung bei Absagen. Transparente Preise sind das häufigste Entscheidungskriterium; fehlen sie, springen Interessenten ab.