Online-Mediation

Nicht jede Mediation muss im selben Raum stattfinden. Per Videokonferenz arbeite ich mit denselben Phasen, denselben Regeln und derselben Vertraulichkeit wie vor Ort.

Wann Online sinnvoll ist

  • Die Beteiligten wohnen weit auseinander — nach einem Umzug, bei Erbengemeinschaften über mehrere Bundesländer
  • Termine lassen sich anders nicht finden
  • Die räumliche Distanz senkt die Anspannung genug, um überhaupt anzufangen
  • Es geht um eine Nachjustierung einer bestehenden Vereinbarung

Wann ich davon abrate

Bei sehr hoher Eskalation, bei starkem Machtgefälle und immer dann, wenn jemand keinen Raum hat, in dem er ungestört und unbeobachtet sprechen kann. Was am Bildschirm nicht ankommt, ist Körpersprache — und die trägt in zugespitzten Situationen einen erheblichen Teil der Verständigung.

Technischer und rechtlicher Rahmen

[[BITTE ERGÄNZEN: eingesetztes Videosystem]] — bitte ein Werkzeug mit Serverstandort in der EU und Auftragsverarbeitungsvertrag nennen (z. B. Jitsi in eigener Instanz, Zoom mit AVV und EU-Datenspeicherung, Webex). Die Angabe gehört zusätzlich in die Datenschutzerklärung.

Aufgezeichnet wird nichts. Jede Seite bestätigt zu Beginn, dass sie allein im Raum ist und niemand mithört oder mitschneidet. Für Einzelgespräche (Caucus) nutze ich getrennte Räume.

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