Mediation in Unternehmen
Ungelöste Konflikte am Arbeitsplatz sind teuer, aber die Kosten stehen in keiner Bilanz: Krankheitstage, innere Kündigung, Fluktuation, Projekte, die sich verzögern, weil zwei Abteilungen nicht mehr miteinander sprechen.
Typische Anlässe
- Dauerspannungen zwischen zwei Personen, die zusammenarbeiten müssen
- Konflikte zwischen Führungskraft und Team nach einem Wechsel
- Reibung zwischen Abteilungen mit widersprüchlichen Zielvorgaben
- Auseinandersetzungen unter Gesellschaftern oder in Familienunternehmen
- Nachfolge- und Übergabesituationen
- Vorwürfe im Umfeld von Umstrukturierungen
Wie ich vorgehe
Vor der ersten gemeinsamen Sitzung führe ich mit jeder beteiligten Person ein Einzelgespräch. Das dient nicht der Beweisaufnahme, sondern der Frage, ob Mediation hier überhaupt das richtige Instrument ist — bei Vorwürfen mit arbeits- oder strafrechtlicher Relevanz ist sie es nicht.
Der Auftrag kommt in der Regel vom Unternehmen, das Verfahren gehört aber den Beteiligten. Deshalb kläre ich zu Beginn ausdrücklich, was die Auftraggeberin am Ende erfährt: dass eine Vereinbarung zustande gekommen ist — nicht, was darin steht oder wer was gesagt hat. Ohne diese Trennung redet niemand offen.
Rahmen
Meist zwei bis vier Sitzungen, nach Möglichkeit außerhalb der eigenen Räumlichkeiten. Bei Beteiligung des Betriebsrats binde ich diesen von Anfang an ein.